Weg frei am Volksfestplatz

Stadtrat bestätigt Letter of Intent mit der AmperWoGe!

Der Stadtrat Fürstenfeldbruck hat am Dienstag, 28. Juli 2026 endgültig grünes Licht gegeben – sowohl für den Letter of Intent (LoI) mit der Stadt als auch für die Mehrfachbeauftragung einer Machbarkeitsstudie. Damit ist der Weg frei für das erste eigene Bauprojekt der AmperWoGe: ein genossenschaftliches Wohnprojekt an der Julie-Mayr-Straße, direkt am Volksfestplatz.

Das Grundstück Julie-Mayr-Straße

Auf einem rund 2.600 Quadratmeter großen, der Stadt gehörenden Areal sollen mindestens 40 bis 50 Wohnungen entstehen – im Erbbaurecht. Das heißt: Die Stadt bleibt Eigentümerin des Grundstücks, die AmperWoGe erhält ein langfristiges Nutzungsrecht und tritt als Investorin auf, die den Bau und Betrieb verantwortet. Die Erbpacht ist auf Dauer angelegt; einen Heimfall der Wohnungen an die Stadt wird es nur im Fall einer Auflösung der Genossenschaft geben.

Bereits Anfang Juli hatte der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss den LoI einstimmig befürwortet. Geplant ist ein Wohnprojekt für Jung und Alt, für Familien wie für Singles, sozial und generationsseitig durchmischt – mit einem Anteil geförderter Wohnungen (EOF) sowie Gemeinschaftsräumen, deren konkrete Bestimmung die Bewohnergruppe planen wird.

Der nächste Schritt: die Machbarkeitsstudie

Bereits am 21.7. hatte der Planungs- und Bauausschuss (PBA) beschlossen, eine Machbarkeitsstudie in Mehrfachbeauftragung an fünf Planungsbüros zu vergeben – auch diesen Beschluss hat der Stadtrat nun final bestätigt. Ergebnisse werden bis Jahresende erwartet. Sie zeigen, wie das Grundstück städtebaulich am besten genutzt werden kann; je nach Ergebnis ist auch eine etwas größere Zahl an Wohnungen denkbar.

Was das für die AmperWoGe bedeutet

Seit Jahren war die Suche nach einem passenden Grundstück die zentrale Aufgabe der Genossenschaft. Mit dem Beschluss des Stadtrats ist daraus ein konkretes, politisch abgesichertes Projekt geworden. Für die inzwischen mehr als 75 Mitglieder heißt das: Das gemeinsame Ziel – dauerhaft bezahlbarer, genossenschaftlich organisierter Wohnraum in Fürstenfeldbruck – rückt spürbar näher.

Wie geht es weiter?

Mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie ist Richtung Ende des Jahres zu rechnen. Von unserer Seite wird Martin Thoma Mitglied der Jury sein, um die vorgelegten Entwürfe zu bewerten. Sobald hier Konkretes spruchreif wird, teilen wir es hier gerne mit! Bis dahin gilt: Die Basis für das erste Bauprojekt der AmperWoGe ist da!