Gemeinsam unterschrieben: Unser Wohnprojekt geht den nächsten Schritt

Der Letter of Intent für unser Wohnprojekt an der Julie-Mayr-Straße ist unterzeichnet. Damit gehen die Stadt Fürstenfeldbruck und die AmperWoGe gemeinsam den nächsten Schritt.

Manche Schritte wirken auf dem Papier erst einmal klein – und bedeuten trotzdem eine ganze Menge. Für uns gehört die Unterzeichnung des gemeinsamen Letter of Intent ganz klar dazu.

Der Letter of Intent ist unterzeichnet: Oberbürgermeister Christian Götz mit den AmperWoGe-Vorständen Ralf Vennefrohne und Martin Thoma sowie den Amtsleitern Johannes Dachsel und Marcus Eckert.

Ende Juli hatte der Fürstenfeldbrucker Stadtrat grünes Licht für unser geplantes Wohnprojekt an der Julie-Mayr-Straße gegeben. Jetzt haben die Stadt Fürstenfeldbruck und die AmperWoGe die gemeinsame Absichtserklärung auch unterschrieben.

Damit ist wieder ein wichtiger Schritt geschafft.

Nach der Zeit der Suche nach einem geeigneten Grundstück fühlt sich das für uns besonders an. Aus einer Idee, über die wir lange gesprochen, diskutiert und gemeinsam nachgedacht haben, wird immer mehr ein konkretes Projekt.

Was wir mit der Stadt vereinbart haben

Der Letter of Intent hält die wesentlichen Ziele und Eckpunkte für die weitere Zusammenarbeit zwischen der Stadt Fürstenfeldbruck und der AmperWoGe fest.

Geplant ist unser genossenschaftliches Wohnprojekt auf einem rund 2.600 Quadratmeter großen städtischen Grundstück an der Julie-Mayr-Straße, nahe dem Volksfestplatz. Das Grundstück bleibt im Eigentum der Stadt und soll uns im Erbbaurecht zur Verfügung gestellt werden.

Unser gemeinsames Ziel ist klar: Hier soll dauerhaft bezahlbarer Wohnraum entstehen – für unterschiedliche Generationen, Haushaltsgrößen und Lebenssituationen.

Als erste Größenordnung stehen weiterhin etwa 40 bis 50 Wohnungen im Raum. Wie viele Wohnungen am Ende tatsächlich sinnvoll auf dem Grundstück Platz finden, ist allerdings noch offen. Genau darum geht es in der nächsten Planungsphase.

Denn am Ende muss vieles zusammenpassen: die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens, ein guter Wohnungsmix, bezahlbare Nutzungsgebühren, die Wirtschaftlichkeit des Projekts – und natürlich eine Bebauung, die sich gut in die Umgebung einfügt.

Jetzt kommen die ersten Entwürfe

Und genau an diesem Punkt wird es für uns besonders spannend.

Fünf Architektur- und Planungsbüros, die Erfahrung mit genossenschaftlichem Wohnungsbau mitbringen, beschäftigen sich nun intensiv mit dem Grundstück. Jedes Büro entwickelt einen eigenen Vorschlag dafür, wie gemeinschaftliches und bezahlbares Wohnen an der Julie-Mayr-Straße aussehen könnte.

Dabei geht es nicht einfach darum, möglichst viele Wohnungen auf der Fläche unterzubringen.

Gebäudehöhe und Abstände spielen ebenso eine Rolle wie Stellplätze, Freiräume, der Wohnungsmix und die Frage, wie sich das neue Wohnprojekt in sein Umfeld einfügt. Gleichzeitig muss das Ganze wirtschaftlich tragfähig bleiben.

Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe – und genau deshalb sind wir gespannt, welche Ideen entstehen.

Vor Weihnachten wissen wir mehr

Die ersten Entwürfe sollen noch vor Weihnachten vorliegen. Anschließend werden sie gemeinsam bewertet.

Dann wird vieles, worüber wir heute noch in Größenordnungen und Möglichkeiten sprechen, deutlich konkreter werden: Wie könnte das Grundstück bebaut werden? Welche Wohnungsgrößen sind sinnvoll? Wie lässt sich Gemeinschaft räumlich gestalten? Und welche Lösung schafft den besten Ausgleich zwischen Bezahlbarkeit, Wohnqualität und den städtebaulichen Anforderungen?

Darauf freuen wir uns besonders. Denn mit den ersten Entwürfen bekommt unser Wohnprojekt erstmals ein mögliches Gesicht.

Bis dahin bleibt noch einiges zu tun. Aber mit jeder Entscheidung, jedem Gespräch und jetzt auch mit jeder Unterschrift kommen wir unserem Ziel ein Stück näher: gemeinschaftlichen, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum in Fürstenfeldbruck zu schaffen.

Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Fürstenfeldbruck diesen Weg gemeinsam mit uns geht. Und natürlich halten wir euch auf dem Laufenden, sobald es Neues zu den Entwürfen und den nächsten Schritten gibt.

Ihr möchtet wissen, wie es zu diesem Punkt gekommen ist?
In unserem Beitrag „Weg frei am Volksfestplatz“ berichten wir über den vorausgegangenen Beschluss des Fürstenfeldbrucker Stadtrats.

Auch die Stadt Fürstenfeldbruck berichtet über die Unterzeichnung des Letter of Intent und darüber, wie die weitere Planung nun abläuft.